Typisches Partyhäppchen der 50er: Gefüllte Eier

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IMG_9210Dieses Jahr haben wir uns als WG entschieden, Silvester gemütlich zu Hause mit ein paar Freunden zu feiern. Das kommt mir sowieso entgegen, denn ich finde die Silvesterplanung schon seit Jahren eher stressig. Immer auf der Suche nach der besten Party mit dem besten Essen, dem besten Sprit und den coolsten Leuten, ist die Enttäuschung am Ende doch meist groß. Wie immer, wenn man zu viele Erwartungen an den Abend der Abende hat…

Natürlich wollen wir es heute Abend trotzdem krachen lassen und sind schon den ganzen Tag in den Vorbereitungen. Alle haben sich was Tolles für unser üppiges Buffet überlegt! Habe gestern schon einen ganz schönen Schreck bekommen, als meine Mitbewohnerin, die ein Auto hat und daher  liebenswerter Weise den Einkauf übernommen hatte, mit den Tonnen an Lebensmitteln zurückkam. Wer soll das alles essen?, dachte ich mir. Da sich jetzt aber auch noch weitere Leute angekündigt haben, dürfte das am Ende doch das geringste Problem sein :-)

Was meinen Beitrag zum Buffet angeht, wollte ich natürlich etwas mit dem bekannten Vintage Twist beisteuern! Vor ein paar Monaten habe ich mir den Nachdruck des Dr. Oetker Schulkochbuchs aus dem Jahre 1952 bestellt und wollte für heute Abend unbedingt was daraus kredenzen. Neben dem obligatorischen Käseigel gibt es daher gefüllte Eier!

Hier das Originalrezept:
Hartgekochte, geschälte Eier teilt man der Länge nach in zwei Hälften oder schneidet die Kuppe ab. Das Eidotter wird vorsichtig herausgenommen, durch ein feines Sieb gestrichen, mit Salatöl, Zitronensaft, Senf und Salz zu einer geschmeidigen Masse verrührt und recht hoch in die ganzen Eier oder die Eierhälften gefüllt. Die Eier werden auf Salatblättern angerichtet und mit Sardellen oder Gurkenstreifen verziert. Man kann eine Mayonnaise dazu reichen. Veränderung: Man rührt unter die Eigelbfüllung gedünstete, feingeschnittene Pilze, Tomatenmark, feingewiegte Kräuter, feingehackte Sardellen oder feingehackten rohen Schinken und schmeckt vorsichtig mit Salz ab.

Ich habe es aber doch einfacher gehalten, da ich das Eidotter z.B. nicht extra durch ein Sieb gestrichen, sondern alles nur so gut verrührt habe, dass es nachher durch die Spritztülle passt. Außer feingehackter Kräuter habe ich auch nichts weiter zu der Grundmasse dazu gegeben. Ich hatte den Eindruck, dass es so schon sehr gut schmeckt und alles andere vielleicht schon etwas zu viel sein könnte.

Zu den Mengenangaben steht im Rezept leider nichts. Ich vermute, dass man damals davon ausging, dass die versierte Hausfrau das schon alles aus dem Handgelenk richtet :-) Macht es einfach nach Gefühl! Wichtig ist letztlich, dass die Masse schmeckt und sich gut in die Eier füllen lässt. Deswegen sollte sie nicht zu trocken und fest, aber auch nicht zu flüssig sein.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachmachen und ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

What I got for Christmas with a Vintage Twist

Koffer2Koffer1Fast ist es schon zu spät, Euch jetzt noch einen What I got for Christmas-Post zu präsentieren. Es ging aber kaum früher, denn eines der besten Geschenke
in diesem Jahr habe erst vorgestern bekommen können, als ich nach
den Feiertagen wieder zurück nach Mainz kam. Überhaupt möchte ich Euch in diesem Post nicht all meine Geschenke zeigen, sondern nur die mit dem Vintage Twist, über die ich mich natürlich ganz besonders gefreut habe!

Das erste Wahnsinns-Geschenk seht Ihr gleich oben. Diesen Peggy Sue Retro Plattenspieler von auna habe ich von meinem lieben Mitbewohner bekommen. Wir hatten in letzter Zeit öfter darüber gesprochen, dass es doch schön wäre, einen Plattenspieler zu haben. Ich habe aber nie damit gerechnet, dass ich einen zu Weihnachten bekommen würde und schon gar nicht, dass er für mich solch ein wunderbares Retro-Exemplar aussucht. Das tolle daran ist, dass er zwar alt aussieht, aber auch praktischen, modernen Schnickschnack mitbringt. Zum Beispiel kann man per USB-Kabel die Platten auf den Computer einspielen und einen Boxenanschluss  gibt es natürlich auch. Durch das Kofferformat kann man ihn gut überall mit hinnehmen – beispielsweise an den Rhein zu einem gemütlichen Picknick oder zu einer Vintage Tea Party. Ich bin wirklich total begeistert und freue mich auf die kommende Flohmarktsaison, wo ich dann endlich nach alten Platten stöbern kann.

Case2Case1Das zweite Geschenk ist ein iPad-Case von Campomaggi, das auf meiner Wishlist gestanden hatte und was ich dann von meiner Mama bekam. Ich habe mir die Hülle in der Farbe Congnac ausgesucht, weil ich diesen Ton in Verbindung mit Leder immer sehr edel finde. Dabei gefällt mir besonders, dass der Tasche bereits eine Patina verliehen wurde. Das Leder wirkt an manchen Stellen schon etwas abgewetzt, ist verfärbt und glänzt, wodurch das Case  im positiven Sinne alt aussieht  – eben, als sei sie schon ewig in Gebrauch.
Solche Kombinationen finde ich sowieso total gelungen, denn als Vintage-Liebhaberin möchte ich natürlich nicht zwangsläufig auf Hightech verzichten. So habe ich aber eine wundervolle „Verpackung“ für mein Tablet gefunden, mit der auch meine Vorliebe für das Alte befriedigt werden kann :-)

Das Schlaraffenland im Flakon: La petite Robe noire von Guerlain

Bildschirmfoto 2014-12-26 um 14.08.53Eigentlich wollte ich mir den Post zu La petite Robe noire von Guerlain fürs nächste Jahr aufsparen. Aber jetzt habe ich diesen hübschen Weihnachtsfilm dazu entdeckt und da wollte ich Euch nicht länger warten lassen :-)

Der Duft La petite Robe noire ist gar nicht mehr so neu, aber mir ist er erst vor kurzem aufgefallen, als ich in der Parfümerie eine Probe davon bekommen habe. Ich war verzückt, als ich zum ersten Mal an dem Parfüm gerochen habe. Es ist wie für mich gemacht! Alles, was ich liebe steckt in diesem kleinen Flakon – vor allem Kirschen, Kirschen, Kirschen! Aber auch dunkle Beeren, Rosenduft und Lakritz. Hört ich im ersten Moment vielleicht nach etwas zu viel an, aber tatsächlich ist es ein leichtes blumig-fruchtiges Aroma, das zum Alltag genauso passt wie zu einem schicken Abendessen.
Was will man mehr?