Follow Me Around #2 – Weekend Edition

Follow My Weekend: Mainzer Marktfrühstück, Rock ’n‘ Roll Mädels-Treffen in FFM, Donuts und Rock & Riesling in Walluf.

Viel Spaß beim Gucken :-)

New In und Label-Vorstellung: Die neuen Jeans von Classy Blue

OOTD Classy Blue_August 2015

All Aboard Blouse Navy White von Tatyana, 49,95  Euro via topvintage.de
Classy Blue Jeans No. 1 Night Green, 79,00 Euro von Classy Blue
Clog-Sandalette, 48,95 Euro von MB Clogs

Zufällig bin ich vor ein paar Wochen bei Facebook auf das neue Jeans-Label Classy Blue aufmerksam geworden und ich war sofort entzückt. Ich liebe High Waist-Jeans, vor allem im Work Pants-Style, aber tatsächlich finde ich es gar nicht so einfach, eine gut sitzende und preiswerte Hose für mich zu finden.

Ich bin ziemlich klein und trotz kräftiger Figur wenigstens mit einer klassischen Sanduhrform gesegnet. Eine High Waist-Hose muss für mich deshalb einige Voraussetzungen erfüllen: Während die Taille ruhig enger sein darf, muss sie an der Hüfte weit geschnitten sein. Außerdem sollte die Leibhöhe nicht allzu hoch sein, denn da ich eben so mini bin, sitzt der Bund bei großen Größen dann schnell knapp unter meiner Brust – was natürlich auch nicht besonders elegant aussieht.

Dieses Problem habe ich z.B. häufig bei den Jeans von Freddies of Pinewood und auch die Jeans von Collectif und Vivien of Holloway gefallen mir zwar sehr gut, aber die Passform ist für mich halt doch nicht optimal. Dazu kommt, dass man die Hosen solcher Brands häufig in England bestellen muss (mal abgesehen von einer kleinen Collectif-Auswahl bei topvintage.de, luckylola.de oder missmole.de). Bei Hosen, deren Passform ich noch nicht kenne, stecke ich zudem oft mehrere Größen in den Warenkorb, in der Hoffnung, dass vielleicht doch irgendeine halbwegs sitzt. Dabei gehen nicht nur die Versandkosten kräftig auf den Geldbeutel, sondern man muss natürlich auch das Geld für die Ware „vorstrecken“. Da belaufen sich die Kosten für mehrere Hosen schnell auf hunderte Euro und am Ende muss man dann doch alles wieder ins Königreich zurücksenden (auf eigene Kosten), weil leider keine Einzige passt.

Schauen wir uns unter den deutschen Labels um, dann ist die Auswahl noch begrenzter und man greift meist zu einer Jeans von Rumble59. Das Label macht auch wirklich ganz tolle Hosen – keine Frage – aber ich möchte auch nicht immer 119,00 Euro für eine „Marlene“ ausgeben müssen.

Kurz um: Ein neues Repro-Jeans-Label wie „Classy Blue“ hat auf dem Markt lange gefehlt und es hat verdient, dass wir da mal genauer hinschauen!

Labels
Foto: Classy Blue

Hinter Classy Blue steckt die Vintage-Liebhaberin Jessi Böttcher, die im Frühjahr 2015 mit ihrer Jeans-Marke gestartet ist, die den „authentischen Look der 50er-Jahre spiegeln“ soll. Rausgekommen ist bislang das Modell No. 1, das perfekt für kurvige Frauen ist, da die schmale Taille und die weiten, geraden Beine eine schön proportionierte, geschwungene Form auf den Leib zaubern.

Das Tolle an der Hose ist, dass sie so herrlich unkompliziert ist – ohne  Schnickschnack und deshalb so vielfältig kombinierbar. So macht sie selbst einen casual Workerstyle mit Shirt oder Karohemd durchaus sexy. Man kann sie aber auch mit einem raffinierten Schleifentop oder einer Spitzenbluse tragen, ebenso zu Chucks, Saddle Shoes, Clogs oder Highheels. Der Stoff ist mit 98 % Baumwolle und 2 % Elastan leicht und flexibel, so dass man die Jeans lang oder gekrempelt als Caprihose tragen kann.

Jeans in beiden Farben
Foto: Classy Blue

Für die No. 1 hat Jessi den Schnitt einer originalen Jeans zum Vorbild genommen und ihn leicht verändert. Das gewisse Extra verleiht sie ihren Hosen durch die Farbwahl des Stoffes und der Nähte. So bekommt ihr die No. 1 momentan in Rusty Red und Night Green. Dabei handelt es sich durchaus um exklusive Stücke, denn „Classy Blue wird nie eine Farbe als Standard ins Sortiment aufnehmen“, so Jessi. „Jede Produktion wird sich von der vorherigen durch Farbe, Kontrastnähte oder ähnliches unterscheiden.“ Das bedeutet auch, dass es die Hosen immer nur in limitierter Auflage gibt. „Die Stückzahl der jeweiligen Farbe bewegt sich im Allgemeinen zwischen 20 und 50. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.“ Das ist meiner Meinung nach ein weiterer attraktiver Vorteil, da man mit einer Classy Blue eine echte Rarität im Schrank hat und nicht Gefahr läuft, beim nächsten Festival die gleichen Jeans wie alle anderen Gals zu tragen.

Jeans im Koffer
Foto: Classy Blue

Der nächste Pluspunkt geht an die Produktion und an den Preis: Jessi ist es wichtig, dass ihre Hosen in Europa hergestellt werden und trotzdem kann sie die Nr. 1 für 79,00 Euro anbieten, was ich im Vergleich zu anderen Marken angemessen und z.T. auch sehr günstig finde. Damit das so bleibt, benötigt die Marke natürlich Unterstützung von zufriedenen Kundinnen: „Ich würde mich freuen, wenn Classy Blue langsam wächst. Wenn viele Mädels sich daran erfreuen und wir gemeinsam Spaß an Jeans haben“, hofft Jessi. Eine neue Produktion gehe ich immer erst an, wenn ich mit der vorherigen meine Ausgaben wieder drin habe und das heißt, es gibt keinen Zeitplan, sondern eine echte Chance auf Entwicklung.“

Mit mir hat Jessi auf jeden Fall eine neue Stammkundin gewonnen. Wenn ihr auch Interesse bekommen habt, dann könnt Ihr die Nr. 1 direkt bei ihr bestellen. Schreibt sie dazu am besten über die Facebook-Seite https://www.facebook.com/pages/Classy-Blue/416636858505817 an.

Disclaimer:
Für diesen Beitrag wurde ich weder von Classy Blue bezahlt, noch erhalte ich dafür andere Vergünstigungen und Zuwendungen vom Label. Ich habe mich völlig freiwillig für diesen hoffentlich unterstützenden Artikel entschieden, weil ich wirklich überzeugt von dem Start Up bin und der Tatsache, dass wir solche Brands auf dem Repro-Markt unbedingt brauchen!

Peaches Belvedere Weekly Vlog #1

Hundekekse backen, Frisör, Frühstück mit Julia von salonlabizzare.de und das große Nagelproblem :-)

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